Prof. Dr. A. Giannis

Forschungsgebiete

Organische Chemie und Biochemie sowie Medizinische Chemie

Synthese von bioaktiven Naturstoffen und deren Analoga, wie z. B. Alkaloide, Peptidmimetika, ATP-Analoga und Sphingolipide. Insbesondere beschäftigt er sich mit dem rationellen Design und der Synthese von Inhibitoren der Angiogenese, sowie Inhibitoren der Sphingomyelinase und der Ceramidbildung als Modulatoren sowohl der Apoptose, als auch der Signaltransduktion. Die Entwicklung von Inhibitoren Histon-modifizierender Enzyme und von Kinesinen zählen außerdem zu seinen Forschungsgebieten.

Curriculum Vitae

Athanassios Giannis wurde 1954 in Drama (Griechenland) geboren. Nach dem Abitur kam er nach Deutschland. Von 1972-1980 studierte er Chemie (Diplom: 1980) und von 1978-1988 Medizin (Ärztliche Approbation 1988) an der Universität Bonn. Nach einer Diplomarbeit bei Prof. M. T. Reetz promovierte er über die Synthese von C-Glykosiden bei Prof. K. Sandhoff (1986). Nach Beendigung des Medizinstudiums (1988) begann er seine Habilitationsarbeit an der Universität Bonn. Er habilitierte 1992 für Organische Chemie und Biochemie mit einer Arbeit zur Synthese von chiralen Bausteinen aus D-Glucosamin-Hydrochlorid und von Inhibitoren des Glykosphingolipid-Stoffwechsels. Im November 1997 erhielt er einen Ruf auf eine C3-Stelle für Organische Chemie an der Universität Karlsruhe. Seit Mai 2002 ist Prof. A. Giannis Professor für Organische Chemie und Naturstoffchemie an der Universität Leipzig.

Preise

  • Doctor honoris causa (Dr. h.c.), Fakultät für Chemie, Universität Patras, Griechenland, Oktober 2010
  • Doctor honoris causa (Dr. h.c.), Fakultät für Pharmazie, Universität Patras, Griechenland, Oktober 2010
  • Human Frontier Science Program Organisation Award 2008
    Pressemitteilung 136/2008 vom 25.06.2008:
    Chemiker erhalten 300.000 US-Dollar für Forschungsarbeit

Medikamenten Nothilfe Griechenland

Stell Dir vor, Du bist ein griechisches Kind in Athen, wurdest von einem Auto angefahren und benötigst dringend medizinische Hilfe. Deine Mutter ist wie drei Millionen andere Griechen nicht mehr im Besitz einer Krankenversicherung. Sie kann sich die Policen nicht mehr leisten. Jetzt einen Krankenwagen zu rufen ist zudem ein Glücksspiel, denn ein Großteil der Infrastruktur wurde aus Kostengründen stillgelegt.  Aber auch wenn es die Mutter mit ihrem Kind in ein Klinikum schaffen würde, selbst das wie am Spieß schreiende Kind müsste Wartezeiten von bis zu zwölf Stunden in Kauf nehmen, würde dann aber nur behandelt, wenn die Mutter das Geld für die Not-Operation vorab bar bezahlt.

In dieser Situation sterben jeden Tag Menschen in Griechenland, während die Troika mit der aktuellen Regierung um weitere Milliarden feilscht, die erst fließen sollen, wenn dem Volk weitere Sparmaßnahmen zugemutet werden.  Aber selbst wenn Alexis Tsipras die Troika-Erpressung durch das Parlament bringt, der Bürger hätte nichts von den aktuell angedeuteten rund 80 Milliarden. Das Geld würde nur fließen, damit die Zinsen für die Schulden beglichen werden können. Kein einziger Euro würde in die Infrastruktur oder das Gesundheitswesen investiert werden.  Diese Politik kann nur als barbarisch bezeichnet werden, denn sie fordert Opfer. Menschenopfer.

Spendenkonto:
MEDIKAMENTEN NOTHILFE GRIECHENLAND
DE80 4306 0967 1134 2196 02
BIC GENODEM1GLS

Aktueller KONTOSTAND (01.11.2018): 450.000 €

 

 

 

letzte Änderung: 06.05.2020

Kontakt

Prof. Dr. A. Giannis
Fakultät für Chemie und Mineralogie
Institut für Organische Chemie
Johannisallee 29
04103 Leipzig

Telefon: +49(0)341 97 36 581
Telefax: +49 (0)341 97 36 599
E-Mail

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Hybris, Ate, Nemesis, Tisis

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